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Tag 142 - 144: Lemon.

Am Donnerstag komme ich aus einem Club und sehe einen Penner eine Zitrone in der Luft halten. Ich frage ihn, warum hälst du eine Zitrone in der Hand. Er sagt, da wo die herkommt gibt es noch viel mehr.

Er zeigt auf einen Sack voller Zitronen auf dem Boden. Dann fragt er mich, was er mit der Zitrone machen soll.

Ohne mich antworten zu lassen, schreit er. Verdammte scheiße, mit einer Zitrone kann man gar nichts anfangen und schmeißt sie auf den Boden.

Abschließend sagt er. Siehst du, es sieht wie eine Orange aus, so wie sie jetzt dort liegt. Aber eine Zitrone!

Tag 140 - 141: Konzert.

Tag 130 - 139: Peckish.

Nach einwöchigem Besuch aus Deutschland erstmal hungrig.

Tag 127 - 129: 3 Wochen.

Drei Wochen habe ich Zeit um ~ 6 Aufgaben zu erfüllen. Diese sechs Aufgaben hat mir der Lette Verein aus Berlin geschickt. Ich habe Ideen, ich habe eine Kamera auf geht’s.

Was es sonst Neues gibt? Nichts.

Naja Leute beim Pinkeln.

Tag 124 - 126: Brick Lane.

Brick Lane.

Oh mein Gott!

Tag 121 - 123: Cargo.

Ein paar Fotos aus dem Club Cargo.

Tag 118 - 120: Me? I trade leather!

Ja ich habe mir vor kurzem eine Lederschultercrossshoulderbagtasche gekauft und tat dies in einem Laden names “open space” auf der Brick Lane.

Natürlich musste ich wissen, woher das Leder kommt und fragte: “Where, leather?”

Die Augen des Verkäufers begannen zu funkeln. From Turkey. Achso, so ist das.

“Have you been to Turkey?” Niemand schien ihm diese Frage jemals gestellt zu haben.

“Of course! Me, I trade leather! I go to Istanbul for three days very often.”

Hmm, ob er schonmal in Touristenorten war, fragte ich ihn. Nein. Gut so, sagte ich, die wären nämlich auch “quite shit.” Nichtsdestotrotz heuchelte ich Interesse an seinen anderen Lederwaren.

Schöne Jacken, jaha, wo hats die denn her. “Downstairs. I make them downstairs.” Diese alle fragte ich und er nein nein, das dauert Jahre.

Darauf fragte ich, wer denn Jacken kaufen will, die schon mehrere Jahre alt sein.

Dann wurde er böse. Und er wurde noch böser, als ich ihn fragte, ob die Finanzkrise ihn beeinträchtigt.

Jaja, wenn früher 10 Leute am Tag sein Leder kaufen, sind es heute nur noch 3.

Ich dachte mir, vielleicht könnte ich ihn damit beruhigen, wenn ich erwähne, dass ich aus Deuschland komme.

Deutschland sagte er, das ist ein Land. Die haben unsere Jacken noch nicht.

Das ist auch gut so, dachte ich mir und wollte eigentlich gehen, als er mir anbot doch ein Zweiggeschäft in Deutschland zu eröffnen. Ich lehnte ab, denn ich hatte nun wirklich Hunger und sowieso Besseres zu tun. O.o

Tag 117: 666/2 = 333.

Die Rechnung geht auf.

Zwei Clubs hat der “venue”, bei dem Roy und ich gestern waren und hört auf den Namen 333.

Langsam mache ich mir einen Überblick über Shoreditch. Shoreditch, das ist ungeföhr 30 min zu Fuss von mir zu Hause entfernt und ist clubmäßig das “East London”.

Die Motherbar von 333, die wirklich so heißt, hat zwei Floors. Einen Retro- oben und einen HipHop/Techno/Underground- unten. Und sie haben das Jamaikanische Bier. Booouuujjjaaaaahhh.

Ein interessanter Ansatz und ich gehe sicherlich nochmal hin. Zum Fotos machen.

Das dazu und da heute Sonntag ist, bin ich gleich noch in eine Galerie gegangen. Diese war in einer Wohnung in einem ziemlich beeindruckenden Gebäude. Zusehen auf dem Foto von Wikipedia. In der eigentlichen Wohnung hatte man Ausblick über die ganze Stadt und zudem war sie im Stil der 70er Jahre eingerichtet.

Echt klasse. Da kommt noch was.

Tag 113 - 116: Football.

Ich bin ein wenig zu Spät zum Krieg gekommen.

Ein Foto davon hänge ich trotzdem an. (Inauguration Party Bernie Grants Arts Centre)

Was ist noch passiert?

Heute war ich im Greenpark und habe Fussball gespielt. Mit Australiern, Kanadiern, Amerikanern, Neuseeländern, Finnen und mir. Da es zwischenzeitig sehr langweilig wurde habe ich zur Auflockerung 1,2 Eigentore gemacht und es mit einem “I may. I am German.” quittiert.

Da fällt mir ein, dass ich vor einer Woche hier in Whitechapel ein Fussballspiel beobachtet habe. Tatsächlich haben Weiße gegen Schwarze gespielt. Wer gewonnen hat, weiß ich nicht. Ich hatte Hunger und ging nach Hause.

Tag 112: Fieber.

Obama. Der erste schwarze Präsident. Das wird sogar in London gefeiert.

Da habe ich mir gedacht, gehst du doch mal zu einer Amtseinführungsfeier (inauguration party). Die angesagteste hier wird von den Democrats abroad veranstaltet. Kostet aber auch 100 Pfund. Nunja.

Allerdings geht das auch günstiger.

Bernie Grant Arts Centre in Tottenham.

Ich bin jetzt im Krieg.